Ahnentafel scannen
Statt eine Ahnentafel Feld für Feld abzutippen, fotografierst du sie einfach: Du lädst das Foto hoch, deine KI liest Namen und Zuchtbuchnummern aus und PediGrove baut daraus einen Abgleich-Baum mit bis zu vier Generationen. Bevor irgendetwas gespeichert wird, siehst du für jede Position, was passieren würde — und kannst unsichere Stellen direkt korrigieren. Erst mit „Übernehmen” werden die Ahnen angelegt und mit deinem Hund verknüpft.

Voraussetzung: deine eigene KI
Abschnitt betitelt „Voraussetzung: deine eigene KI“PediGrove bringt keine eigene KI mit — du verbindest die App mit deinem eigenen KI-Konto (Anthropic, OpenAI oder Gemini). Den API-Schlüssel hinterlegst du einmalig unter Einstellungen → KI; er bleibt bei dir und wird sicher auf deinem Gerät gespeichert.
Ohne eingerichteten Schlüssel kannst du den Scan nicht starten. Der Dialog zeigt dann genau diese Meldung:
„Für den Ahnentafel-Scan brauchst du eine eingerichtete KI — hinterlege deinen Schlüssel in den Einstellungen.”
Der Knopf „KI einrichten” bringt dich direkt zur richtigen Stelle in den Einstellungen.
Zwei Dinge solltest du wissen:
- Kosten: Jeder Scan ist ein Aufruf an deinen KI-Anbieter und wird über deinen eigenen Schlüssel abgerechnet — nach dem Preismodell deines Anbieters, nicht über PediGrove.
- Modellwahl: Darum musst du dich nicht kümmern — PediGrove wählt je Anbieter automatisch ein Modell, das Fotos lesen kann. Das ist die Voraussetzung für den Scan.
Der Abgleich-Baum
Abschnitt betitelt „Der Abgleich-Baum“Nach dem Lesen zeigt der Dialog keinen Rohtext, sondern einen Baum: eine Spalte je Generation, eine Karte je Ahn. Daneben liegt dein Foto als Vorlage — ein Klick darauf vergrößert es, damit du vergleichen kannst.
Jede Karte trägt eines von vier Verdikten:
- Neu (grün): Diesen Ahnen kennt PediGrove noch nicht. Er wird beim Übernehmen als eigener Ahnen-Datensatz angelegt — mit Name, Zuchtbuchnummer und dem Geschlecht, das sich aus seiner Position im Baum ergibt.
- Vorhanden (blau): Treffer in deinem Bestand — zuerst über die exakte Zuchtbuchnummer, sonst über den exakten Namen. Dieser Hund wird nur verknüpft, nie verändert. Ist die Position in deinem Stammbaum bereits belegt, bleibt sie unangetastet; weicht der Scan davon ab, steht der Hinweis „weicht vom Scan ab” auf der Karte.
- Unsicher (gelb): Die KI war sich bei dieser Zelle nicht sicher genug. Bitte prüfe Name und Zuchtbuchnummer gegen das Foto und korrigiere sie. Beim Übernehmen wird ein unsicherer Ahn nur verknüpft, wenn es einen Treffer im Bestand gibt — sonst wird die Position übersprungen, damit kein zweifelhafter Datensatz entsteht.
- Leer: Die Zelle war auf der Tafel leer oder unlesbar — sie wird übersprungen.
Bei grünen und gelben Karten sind Name und Zuchtbuchnummer direkt editierbar — was du eintippst, wird genau so übernommen.
Nach der Übernahme wird das Foto automatisch als Dokument vom Typ Ahnentafel an deinen Hund gehängt — die Vorlage bleibt also als Beleg im Profil. Sollte nur dieses Ablegen scheitern, bekommst du eine Warnung; die Ahnen selbst sind dann trotzdem übernommen.
Ablauf Schritt für Schritt
Abschnitt betitelt „Ablauf Schritt für Schritt“- Öffne den Stammbaum und wähle den Hund, dessen Ahnentafel du einlesen willst.
- Klicke in der Werkzeugzeile auf „Ahnentafel scannen”. (Der Knopf erscheint nur in der Hund-Ansicht, nicht in der Wurf-Ansicht — der Scan braucht einen konkreten Hund.)
- Der Dialog prüft zuerst deine KI-Einrichtung. Fehlt der Schlüssel, führt dich „KI einrichten” in die Einstellungen.
- Wähle mit „Foto wählen” ein Bild der Ahnentafel — JPEG, PNG oder WebP, bis 12 MB.
- Warte, bis „Ahnentafel wird gelesen…” verschwindet. Schlägt der Scan fehl, kannst du es mit „Erneut versuchen” noch einmal probieren — etwa mit einem schärferen Foto.
- Prüfe den Abgleich-Baum: grüne und gelbe Karten kontrollieren, Namen und Zuchtbuchnummern bei Bedarf korrigieren, das Vorlagen-Foto zum Vergleich vergrößern.
- Klicke auf „Übernehmen”. PediGrove meldet dir, wie viele Ahnen angelegt und wie viele verknüpft wurden — und der Stammbaum zeigt sofort den gefüllten Baum.
Der Zweitweg über „Neuer Hund”: Beim Anlegen eines Hundes findest du unter dem Formular den Link „Oder: Ahnentafel scannen und Ahnen automatisch übernehmen”. Damit wird der Hund zuerst ganz normal angelegt und danach öffnet sich direkt der Scan-Dialog. Schließt du ihn ohne Übernahme, landest du trotzdem im frisch angelegten Profil — es geht nichts verloren.
Nach dem Scan: Ahnen-Datensätze
Abschnitt betitelt „Nach dem Scan: Ahnen-Datensätze“Neu angelegte Ahnen sind keine vollwertigen Hunde, sondern eine eigene, leichte Datensatz-Art:
- Sie zählen nicht zu deiner Meute und verbrauchen keinen Hundeplatz deiner Lizenz — auch in der Free-Version kannst du beliebig viele Ahnen einlesen.
- Sie erscheinen nicht in der Meute-Galerie und nicht unter den Fremdhunden — sie leben im Stammbaum.
Stellt sich später heraus, dass ein Ahn mehr sein soll — etwa ein Deckrüde, den du wirklich verwendest, oder sogar ein eigener Hund — kannst du ihn hochstufen: Öffne sein Profil, gehe zu Bearbeiten, und in der Gruppe AHNEN-DATENSATZ findest du zwei Knöpfe:
- „Als Fremdhund führen” — der Ahn wird ein normaler Fremdhund; das belegt keinen Hundeplatz.
- „In meine Meute übernehmen” — der Ahn wird ein eigener Hund und belegt ab dann einen Hundeplatz (in der Free-Version nur, solange die Obergrenze noch nicht erreicht ist).
Beide Wege fragen vorher nach — denn die Hochstufung ist eine Einbahnstraße: Ein hochgestufter Hund kann nicht wieder zum Ahnen-Datensatz zurückgestuft werden.
Häufige Fragen
Abschnitt betitelt „Häufige Fragen“Was kostet das? PediGrove berechnet für den Scan nichts. Jeder Scan ist aber ein Aufruf an deinen eigenen KI-Anbieter und wird über deinen API-Schlüssel abgerechnet — was das kostet, hängt vom Anbieter und vom gewählten Modell ab.
Welche Ahnentafeln werden erkannt? Es gibt kein festes Format — Ahnentafeln sehen je nach Verein und Land sehr unterschiedlich aus, und die KI liest, was sie auf dem Foto erkennen kann. Genau deshalb gibt es die Korrektur-Stufe: Du siehst jedes Ergebnis, bevor es gespeichert wird. Die Erkennungsqualität hängt stark am Foto — scharf, gerade und gut ausgeleuchtet liefert die besten Ergebnisse.
Was passiert mit dem Foto? Für den Scan wird das Bild an deinen KI-Anbieter geschickt — über deinen eigenen Schlüssel, es läuft nicht über PediGrove-Server. Nach der Übernahme wird es als internes Dokument vom Typ Ahnentafel am Hund abgelegt und bleibt dort als Beleg.
Überschreibt der Scan vorhandene Daten? Nein. Hunde, die es schon gibt, werden nur verknüpft und nie verändert. Positionen, die in deinem Stammbaum bereits belegt sind, bleiben unangetastet — weicht der Scan davon ab, siehst du nur einen Hinweis.
Wie viele Generationen liest der Scan ein? Bis zu vier — von den Eltern bis zu den Ururgroßeltern.
Zählen gescannte Ahnen gegen mein Hunde-Limit? Nein. Ahnen-Datensätze verbrauchen keinen Hundeplatz. Erst wenn du einen Ahnen per Hochstufung „In meine Meute übernehmen” machst, belegt er einen Platz.
Die KI hat Unsinn gelesen — was nun? Korrigiere die Felder direkt im Abgleich-Baum, bevor du übernimmst. Ist das ganze Ergebnis unbrauchbar, brich einfach ab — es wird nichts gespeichert — und versuche es mit einem besseren Foto erneut.