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Verpaarung

Das Verpaarungs-Studio prüft eine geplante Paarung, bevor du dich festlegst: Farbvererbung, Gesundheitsrisiken aus Gentests, Inzuchtkoeffizient und die Zuchtordnung deines Verbands. Du erreichst es über Zucht → Verpaarung in der Navigation. Am Ende kannst du das Ergebnis als Zuchtplan speichern oder direkt einen Wurf daraus anlegen.

Verpaarung

Partnerauswahl. Zwei Suchfelder für Hündin und Rüde — getippt wird der Name, gewählt wird aus deiner Meute. Sobald ein Hund gewählt ist, erscheint sein Profilbild (oder ein Platzhalter mit Anfangsbuchstabe) über dem Feld. Mit beiden Partnern startet automatisch die Berechnung.

Beispieldaten laden. Legt nach Rückfrage drei dauerhafte Testhunde an (Deckrüde Titan, Zuchtrüde Aron, Zuchthündin Cara als Halbgeschwister über Titan) samt zwei Gentest-Markern (DM, Merle) und wählt Aron × Cara direkt als Paar — so siehst du sofort eine Verpaarung mit Inzucht- und Merle-Warnung. Über „Beispieldaten wieder entfernen” verschwindet die komplette Charge wieder, inklusive aller Fotos oder Befunde, die du zwischenzeitlich an diesen drei Hunden erfasst hast.

Verpaarungsvorschau. Sobald Gentest-Daten vorliegen, die bei beiden Eltern gemeinsam getestet wurden, zeigt dieser Bereich:

  • Gesundheit: jeden Marker mit einem Risiko, wie viel Prozent der Welpen voraussichtlich betroffen wären.
  • Farbe: die wahrscheinlichen Fellfarben in Prozent, aufklappbar bis zum einzelnen Farb-Locus. Fehlt ein Farb-Locus, ist die Farbe als „offen” markiert.
  • Double-Merle-Warnung: erscheint separat und deutlich, sobald beide Elternteile Merle-Träger sind — das Risiko tauber oder blinder Welpen wird nie mit einer normalen Farbaussage vermischt.
  • Keine Aussage möglich: listet Marker, die nicht bei beiden Eltern getestet sind oder deren Testkürzel sich nicht eindeutig zuordnen lassen.
  • Fehlen gemeinsam getestete Marker ganz, sagt dir die Seite das direkt, statt eine leere Vorschau zu zeigen.

Warnungen für diese Verpaarung. Eine eigene Zeile je Marker-Risiko, mit Schweregrad (Hinweis/Warnung). Ein Marker, bei dem sich ein Testkürzel keinem Ergebnis zuordnen lässt, erzeugt ausdrücklich eine eigene Warnung — Schweigen gilt hier nie als „unbedenklich”.

Zuchtordnung. Prüft die geplante Verpaarung gegen zwei Regeln: die maximale Wurfzahl deines Verbands im rollierenden 12-Monats-Fenster (aus der Verbandshinterlegung der Hündin) und eine Mindestpause von 300 Tagen seit ihrem letzten Wurf. Verstöße erscheinen als eigener Abschnitt mit Klartext-Meldung.

Inzuchtkoeffizient (IK). Ein Satz mit dem errechneten Prozentwert und einer Risikoeinstufung (gering/moderat/erhöht/hoch), darunter ein Streifen mit den drei Risikozonen. Dazu die Stammbaumvollständigkeit und die Aussagekraft der Berechnung — je unvollständiger der bekannte Stammbaum, desto vorsichtiger ist der Wert zu lesen.

Vererbungsprognose. Für jeden gemeinsam getesteten Marker ein Balken mit den möglichen Genotypen der Welpen und ihrer jeweiligen Wahrscheinlichkeit.

Gespeicherte Zuchtpläne. Eine Liste bereits gespeicherter Pläne mit Name, Status, Inzuchtkoeffizient und Anlagedatum. Jede Zeile hat die Werkzeuge „Wurf anlegen” und „Löschen”.

Wurfplanungs-Matrix. Wähle mehrere Rüden und Hündinnen per Checkbox und berechne alle Kombinationen auf einmal: Inzuchtkoeffizient, Ahnenverlust (AVK) und Vollständigkeitsindex (VI) je Zelle, farbig nach Risiko. Aus jeder Zelle lässt sich die Paarung direkt als Zuchtplan speichern, die ganze Tabelle als CSV exportieren.

Stammbaum-Vorschau. Führt mit den beiden gewählten Partnern direkt zur Ahnentafel-Vorschau dieser Verpaarung.

  1. Wähle im Feld „Hündin suchen…“ die Hündin und im Feld „Rüde suchen…” den Rüden.
  2. Die Vorschau berechnet sich automatisch: Gesundheit, Farbe, Inzuchtkoeffizient und Zuchtordnung erscheinen ohne weiteren Klick.
  3. Liegen für keinen der Marker gemeinsame Testergebnisse vor, weist dich die Seite genau darauf hin, statt eine leere Auswertung zu zeigen.
  1. Klicke auf „Beispieldaten laden” und bestätige die Rückfrage.
  2. Drei Testhunde werden angelegt, Aron und Cara sind bereits als Paar gewählt — du siehst sofort eine Verpaarung mit Inzucht- und Merle-Warnung.
  3. Willst du die Beispieldaten wieder loswerden, klicke auf „Beispieldaten wieder entfernen” und bestätige.

Einen Zuchtplan speichern und daraus einen Wurf anlegen

Abschnitt betitelt „Einen Zuchtplan speichern und daraus einen Wurf anlegen“
  1. Wähle ein Paar, bis der Inzuchtkoeffizient berechnet ist.
  2. Klicke auf „Als Zuchtplan speichern” — der Plan erscheint in der Liste „Zuchtpläne”.
  3. Ist die Verpaarung tatsächlich erfolgt, klicke in der Planzeile auf „Wurf anlegen” — ein neuer Wurf mit Status „Erwartet” wird angelegt, und du landest direkt auf seiner Seite in Würfe.
  1. Hake unten unter „Rüden” und „Hündinnen” die Kandidaten an, die du vergleichen willst.
  2. Klicke auf „Matrix berechnen”.
  3. Lies die Tabelle: IK, AVK und VI je Zelle, farblich nach Risiko gestuft.
  4. Über das +-Symbol in einer Zelle speicherst du genau diese Kombination als Zuchtplan, über „Als CSV exportieren” die ganze Tabelle.

Er beziffert, wie eng zwei Hunde miteinander verwandt sind, berechnet aus dem hinterlegten Stammbaum. Die Seite stuft ihn in vier Risikozonen ein und zeigt zusätzlich, wie vollständig der zugrunde liegende Stammbaum ist — je lückenhafter er ist, desto vorsichtiger ist der Wert zu lesen.

Warum sehe ich keine Gesundheits- oder Farbaussage, obwohl ich Gentests erfasst habe?

Abschnitt betitelt „Warum sehe ich keine Gesundheits- oder Farbaussage, obwohl ich Gentests erfasst habe?“

Eine Aussage braucht Testergebnisse bei beiden Eltern für denselben Marker. Ist nur ein Elternteil getestet, zählt der Marker als „Keine Aussage möglich”.

Sie erscheint, wenn beide Elternteile Merle-Träger sind. Doppelt Merle (M/M) ist kein Farbmerkmal, sondern ein Gesundheitsrisiko für taube oder blinde Welpen, deshalb steht die Warnung immer getrennt von der Farbvorschau.

Es legt drei dauerhafte Testhunde mit Verwandtschaft und zwei Gentest-Markern an und wählt zwei davon als Paar. Über „Beispieldaten wieder entfernen” lässt sich die komplette Charge samt aller inzwischen erfassten Fotos oder Befunde wieder zurücknehmen.

Zwei Regeln: die maximale Wurfzahl deines Verbands im rollierenden 12-Monats-Fenster und eine Mindestpause von 300 Tagen zum letzten Wurf der Hündin. Beide Werte stammen aus den hinterlegten Würfen der Hündin und den Verbandsangaben.

Wie kommt ein gespeicherter Zuchtplan zu einem echten Wurf?

Abschnitt betitelt „Wie kommt ein gespeicherter Zuchtplan zu einem echten Wurf?“

Über den Knopf „Wurf anlegen” in der Planzeile. Es entsteht ein neuer Wurf mit Status „Erwartet”, den du danach in Würfe weiterführst — Gesundheitsdaten der Elterntiere findest du im Hundeprofil im Reiter „Gesundheit”.

Wozu die Wurfplanungs-Matrix, wenn ich schon ein Paar oben wählen kann?

Abschnitt betitelt „Wozu die Wurfplanungs-Matrix, wenn ich schon ein Paar oben wählen kann?“

Die Matrix vergleicht mehrere Rüden und Hündinnen gleichzeitig nach Inzuchtkoeffizient, Ahnenverlust und Vollständigkeitsindex — praktisch, wenn du unter mehreren möglichen Partnern den unbedenklichsten suchst, statt sie einzeln durchzuklicken.